An dieser Stelle werde ich fortan in der Mitte der Woche unter der Rubrik "MittwochsMusik" einen Song, Track, oder Konzertauszug vorstellen - Musik, die so schön und hinreißend ist, dass sie ohne Text oder Fotostrecken gepostet wird, denn hier spielt nur sie die erste Geige.

Die Reihe wird eröffnet mit dem "Tirol concerto for piano and orchestra" von Phil Glass.


Via Weheartit




Via Weheartit


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Da wo Suzy Menkes auftaucht liegt ihr die Modewelt zu Füßen, wie heute auch die Les Mads von der Luxury Conference 2009 berichten, die Madame Menkes in Berlin besucht. Ein interessantes Portrait über die große Modekritikerin ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen - hier geht es zum Artikel.

Bel et bien, Mode zu erklären ist eben doch so einfach wie das Einmaleins aufzusagen zeigt Fashematics. Mit einem Schmunzelm im Gesicht habe ich mich die Seite entlanggeklickt, ihr das Prädikat "Modisch wertvoll" verliehen und Fashematics in meinen Google Reader aufgenommen, auf dass ich keine herrliche weitere Erklärung verpassen werde.





Von links nach rechts:
Gaetano Navarra, Dior Haute Couture, Alexander McQueen, Gareth Pugh

Gefunden bei Cultoda
Klickt die einzelnen Bilder an, damit sie größer werden.


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Ich mag sie immer noch: Lilo, Tiffi, Ernie und Bert, Graf Zahl und Ringelpullis. Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag Sesamstraße!


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Heute morgen am Frühstückstisch las ich in der Zeitung folgendes "Interview".


"Mode ist, was man selber trägt"
Nur Mut! Der dichtende Dandy Oscar Wilde steht für ungehemmte Selbstdarstellung

Er war ein echter Blender und Meister des Bonmots: Der irische Dandy und dramatiker Oscar Wilde lebte sein Leben "um der Schönheit willen", von 1854 bis 1900 übrigens. Gute Sprüche produzierte er damals schon als modische Massenware - und doch zeitlos schön.

Herr Wilde, Sie gelten als ein Mann mit Stil.
Wilde: Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.

Was ist für Sie Mode?
Wilde: Mode ist jene kurze Zeitspanne, in der das völlig Verrückte als normal gilt.

Geht es präziser?
Wilde: Mode ist, was man selber trägt. Was unmodern ist, tragen die anderen.

Das ist aber nicht sehr nett!
Wilde: Die Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen.



Gefunden bei Rene Schaller via The Fashionisto

Also ist Mode etwas Schönes?
Wilde: Nein! Mode ist so unerträglich hässlich, dass wir sie alle Halbjahre ändern müssen.

Man hört ja derzeit viel von der "neuen Natürlichkeit".
Wilde: Natürlich zu sein ist die schwierigste Pose, die man einnehmen kann. Die Mode ist das, wodurch das Phantastische für einen Augenblick allgemein wird.

Ach! Lassen wir uns etwa von Hirngespinsten verführen?
Wilde: Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.

Würden Sie sich als Fashion-Victim bezeichnen?
Wilde (lacht und klopft mit seinem Gehstock aufs Parkett) : Nichts ist so gefährlich, wie das Allzumodernsein.
Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
Die Fragen stellte Britta Heidemann, die Antworten fand sie in Wildes Werken.


Ja, wo Oscar nun einmal Recht hat, da hat er Recht!







Auch wenn es bei diesem Post schön wäre, wenn Bilder und Musik ohne weitere Worte wirken könnten, schiebe ich doch eine kurze Erklärung hinterher. Placido Domingo trat eben zusammen mit der Staatskapelle Berlin im Rahmen der Feierlichkeiten vor dem Brandenburger Tor zu "20 Jahre Mauerfall" an und habe und die von ihm gesungenen "Berliner Luft" mag als Ohrwurm nicht aus meinem Kopf verschwinden. Bisher kannte ich vornehmlich diese Version des Marsches, dabei ist die Version der großen Zara Leander mindestens genauso schön. Man gebe mir das Stichwort "Zara Leander" und Bilder und Assoziationen zu den güldenen 20er Jahren fangen an zu sprießen.
Das Bild der von den 20er und 30er Jahren inspirierten Burberry Prorsum Kollektion für das kommende Frühjahr wollte ich schon längst gepostet haben. In diesem Kontext bietet auf einmal alles einen guten Zusammenhang und das Aufschieben des Postens hat sich gelohnt. Und Berlin, dit lieb' ick ja sowieso.









Fotos via: Luxury News und Return 2 Style



Von Burobeluga stammen die erstaunlichsten, verrücktesten und zugleich verträumtesten Schaufenster, die ich je gesehen haben. Wiviel Pariser wohl jeden Tag vor der Galerie Lafayette stehen und sich in die magische Schaufensterwelt hineinwünschen möchten?









Bilder via Burobeluga, Inspitation via Urban Outfitters Blog


Foto Andy Julia Photography via StumbleUpon.com

Bei Michaela habe ich dieses wunderschöne Bild gefunden und bin mir nicht sicher, ob mich die in die Heels integrierten feinen Spitzensöckchen, oder die Tatsache Haute-Couture Chaussures neben einem Metronom zu sehen mehr begeistert. Das Placement hat ein wenig was von Momenti mori, wunderbar.



Gerade bin ich auf der Seite der Modepilotinnen vorbeigesurft und habe auf den Schlag mein Herz verloren. Der Grund ist das Chloé Lookbook für das Frühjahr 2010, das mich durch feine Taillenbetonung, Rüschen, plissiertes Chiffon, Sonnengelb, kräftiges Korallenrot, Kork-Keilabsätze, flache Sandalen und perforierte Lochstickerei begeistert.
Dazu noch passend ein Ladurée Macarönchen und meine Frühlingsträume an einem dunklen Novembertag mit passendem Hundewetter sind fast erfüllt.


Fotos via Chloé


Bild via Eclectic Eccentricity

Manchmal, da muss es eben richtig kitschiger Mädchenschmuck sein, den ich um meinen Hals baumeln lassen möchte - fündig bin ich im britischen Onlineshop Eclectic Eccentricity geworden. Die Designerin Lucy Averill gibt ihren vintageinspirierten Stücken bezaubernde Namen wie "The Perfect Gentleman", "Sing A Little Song For Me Bird" oder "A Spoonful Of Sugar" und erweist sich damit als Modeschmuck der eben auch Geschichten erzählt und dabei ganz viel Liebe zum Detail beweist.